Konzeptberatung Unternehmerfamilie

Warum Konzeptberatung Unternehmerfamilie?

Familienunternehmen machen immer wieder Schlagzeilen, da ein Konflikt in der Familie das Unternehmen beeinträchtigt bzw. es sogar nachhaltig schädigt, bis hin bis zum Verlust der Wirtschaftlichkeit oder zum Verkauf.

Die Konfliktanfälligkeit von Familienunternehmen beruht zu einem großen Teil darauf, dass mit Familie und Unternehmen zwei sehr unterschiedliche Systeme aneinandergekoppelt sind, deren unterschiedliche Logiken in ein Gleichgewicht gebracht werden müssen, um Konfliktpotential zu verringern und das Familienunternehmen auch für schwierige Zeiten zu rüsten.

Die unterschiedlichen Logiken lassen sich an zwei Beispielen illustrieren:

Kommunikationskriterien

Innerhalb der Familie hat die Bindungskommunikation Vorrang. Die Kommunikation ist auf die Beziehung der Familienmitglieder ausgerichtet, um so eine Gemeinschaft herzustellen. Es geht um das Verhältnis zueinander in der jeweiligen Familienrolle.
In Unternehmen ist die Entscheidungskommunikation vorherrschend. Die Kommunikation zielt darauf ab, eine Lösung in Sachfragen herbeizuführen.

Gerechtigkeitskriterien

In der Familie und im Unternehmen werden unterschiedliche Gerechtigkeitskriterien angewandt. Die Familie wird von dem Gleichheitsgedanken bestimmt, nach dem jedes Familienmitglied aufgrund der Familienmitgliedschaft das Gleiche erhalten soll.
Demgegenüber ist die Unternehmenswirklichkeit von Ungleichheit geprägt. Position und Gehalt sind je nach Leistung, Fähigkeit und Einsatz sehr unterschiedlich

Die Verwandtschaft der Inhaber garantiert nicht den Bestand des Familienunternehmens. Es bedarf vielmehr einer strategischen Planung für das Unternehmen einerseits und für die Familie andererseits. Um das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen Systeme – Familie und Unternehmen – nachhaltig und damit auch generationsübergreifend zu sichern, bedarf es eines maßgeschneiderten individuellen Konzeptes.

» Konzeptberatung Unternehmerfamilie – Broschüre (PDF)